Sa

22

Okt

2011

[Der Blogger – die Welt der Blogs als gedrucktes Magazin]

[Ich bin letztens über den Kommentar zu einem Projekt gestoßen, dass sofort meine Aufmerksamkeit hatte. Es geht um Nachrichten aus den unterschiedlichsten Themengebieten, die eben nicht durch Politik oder Verlagswesen irgendwelchen Richtlinien unterworfen werfen. Als Nachrichten für Menschen, die gerne selber denken und sich ein eigenes Bild machen wollen. Klingt also irgendwie nach Bloggern, oder? Stimmt ja auch, nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Blogger in einem Printmedium vereint werden soll. Das wäre tatsächlich mal eine echte Alternative zu den bisher erhältlichen Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften.]

[Allerdings befindet sich „Der Blogger“ noch in der Planungs- und Finanzierungsphase. Um das Projekt zu realisieren, soll die Finanzierung über Startnext.de laufen. Hierbei werden viele kleinere Investoren für die Umsetzung aufkommen, wenn das Projekt ausreichend Fans bekommt. 100 werden benötigt, aktuell fehlen nur noch 42. Wer also der Meinung ist, dass „Der Blogger“ ein wirklich sinnvolles Projekt ist, der kann sich HIER für die Umsetzung stark machen.]

 

[Dort findet Ihr natürlich auch alle Einzelheiten zu dem Projekt und könnt Euch einen Überblick darüber verschaffen, welche Blogger sich dann an der Erstellung der Inhalte beteiligen werden. Auch ich bin derzeit am Überlegen, ob ich mich als schreibende Kraft anbiete. Aber da muss man zeitlich erst mal etwas abwarten. „Der Blogger“ reizt mich zwar, aber das eigene Zeitmanagement könnte da einen Strich durch die Rechnung machen. Wir werden sehen.]

 

[Zunächst mal muss „Der Blogger“ realisiert werden. Und genau deswegen solltet Ihr Euch das Projekt auf jeden Fall mal ansehen. Mir gefällt einfach der Gedanke an ein Printmagazin, dass die kritische Sichtweise der Blogger der breiten Masse noch etwas zugänglicher macht und somit dazu anregt, einige Dinge zu hinterfragen. Oder habt Ihr Lust Euch immer und immer wieder die Bild-Grippe-Todesseuchen-Bayer-oder-so-muss-Impfstoff-verkaufen-Nachrichten zu geben? Ich nicht...]

 

[Iro]

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Kommentare: 6

  • #1

    rolanda (Dienstag, 25 Oktober 2011 10:13)

    Die Idee finde ich etwas seltsam. Das Internet bietet als Medium doch deutlich mehr Flexibilität als ein Printmagazin. Es ist ja nicht so, als ob wir uns Nachrichten aus der Bild holen müssen - denn genau dagegen gibt es das Internet als Abhilfe. Und da kann man mittlerweile doch von überall darauf zugreifen.
    Ich bin da sehr skeptisch.

  • #2

    Svenja (Mittwoch, 26 Oktober 2011 07:24)

    Also ich finde die Idee ja sehr gut. Ich surfe zwar auch immer wieder viel durchs Netz, allerdings sitze ich nicht pausenlos vorm Rechner. Ich mag auch nicht mein ganzes Leben im Internet verbringen. Daher fänd ich es praktisch. Fragt sich nur, wie teuer das Magazin dann pro Ausgabe wäre.

  • #3

    Michelle (Mittwoch, 26 Oktober 2011 10:24)

    @Svenja: Dafür gibt's ja mobile Geräte. Und auf denen kann man dann gleich noch Abos von anderen Zeitschriften anschauen, oder direkt die Blogs lesen usw. Gerade im Zug oder bei Wartezeiten ist das einfach praktischer, als Magazine mit sich herum zutragen, man hat ja auch nicht immer Taschen dabei. Das Smartphone passt aber überall mit hin.
    Ein e-Magazin wäre da schon eher denkbar und dürfte sicher auch die Zielgruppe eher ansprechen als ein gedrucktes.

  • JimdoPro
    #4

    schandmaul (Sonntag, 30 Oktober 2011 22:06)

    Genau da liegt der Punkt. Nicht jeder hat Lust ständig alles mit irgendeinem tragbaren Empfangsgerät zu machen. Der Gang zum Kiosk und das dortige Erwerben einer Zeitung ist für viele nun mal unersätzlich. Ich habe da selbst so ne Macke: Klar kann ich alle Infos zur neuen Fußballsaison auf der Internetseite des Kicker nachlesen. Allerdings ist das Kicker Sonderheft mit seinen Übersichten, Statistiken und ähnlichem einfach unersetzlich für mich und wird die ganze Saison über immer wieder zur Hand genommen... ;)

  • #5

    Weltenbummler*in (Montag, 31 Oktober 2011 19:01)

    Ich finde auch nicht, dass tragbare Empfangsgeräte das Printmedien ersetzen sollten. Das eine ergänzt das andere.
    @rolanda:"Es ist ja nicht so, als ob wir uns Nachrichten aus der Bild holen müssen - denn genau dagegen gibt es das Internet als Abhilfe." Das Internet als Abhilfe gegen die Bild? Tust du damit den wirklich guten deutschsprachigen Printmedien nicht reichlich unrecht?

  • #6

    Michael Freitag (Montag, 07 November 2011 19:43)

    Ich habe auch darüber geschrieben und mein Blog ist auch dabei :-) http://www.critch.de/blog/2011/11/07/monatliches-printmagazin-mit-artikeln-aus-beliebten-blogs-als-projekt-bei-startnext/

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